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HML und Datenschutz

HML und Datenschutz

HML und Datenschutz
Photo by Scott Webb on Pexels.com

Wir müsssen reden. Über Vertrauen.

Du magst es nicht, wenn Dir beim Surfen jemand über die Schulter schaut? Das trifft sich gut, wir nämlich auch nicht! Das ist der Grund, warum Du in unserem Cookie-Banner (den wir natürlich trotzdem einblenden müssen, weil er gesetzlich vorgeschrieben ist) gar nichts abwählen kannst. Es gibt nämlich nichts zum Abwählen!

Wir teilen keine Daten mit Google, Bing oder anderen Suchmaschinen, damit wir Dich dort mit personalisierter Werbung verfolgen können. Wir hosten keine Videos bei Youtube und bieten Dir nicht an, unsere Beiträge in den sozialen Medien zu teilen. Warum nicht? Weil Facebook und Konsorten dann bereits während Du die Seite aufrufst wissen, wo Du Dich wieder herumgetrieben hast.

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Natürlich freuen wir uns, wenn Du unsere Inhalte dennoch teilst. Dann wissen halt Facebook, Instagram, TikTok und WhatsApp gleichzeitig Bescheid, was Du tust. Das ist Deine Entscheidung. Uns ist es aber wichtig, daß Du sie selbst treffen kannst und nicht beim ersten Aufruf der Seite von uns abgenommen bekommst.

Deine Daten bleiben bei uns jederzeit vertraulich und verlassen den Webshop nur, wenn Du es willst. Wir bieten Dir aus genau diesem Grund auch kein »Login mit Facebook«, mit Google, Amazon, eBay und anderen Datenschleudern an.

Viele unserer Mitbewerber sehen das anders. Das ist ihre Entscheidung. Unsere Erfahrung nach dreißig Jahren ist, daß Vertrauen sich auszahlt. Für beide Seiten.

Herzlichst
Dein HML Team

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Breath Control

russische Gasmaske

Breath Control:

Die letzte Versuchung experimenteller Sexualität.

Was ist Breath Control? Eine Begriffsklärung.

Gibst Du den Begriff ›Breath Control‹ bei Wikipedia ein, so gelangst Du zunächst auf eine Seite zur Begriffsklärung, auf der alle Bedeutungen dieses Ausdrucks verlinkt sind. In diesem Abstract behandeln wir ausschließlich die Verwendung von Atemkontrolle zur Erlangung sexueller Befriedigung. Erwartest Du hier etwas anderes, so gehe bitte zurück auf die vorige Seite.

Profi-Handschellen
Profi-Handschellen

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir reden hier ausschließlich über einvernehmlichen Sex zwischen erwachsenen Personen!

Die Spielarten der Atemkontrolle bilden ein weites Feld. Die wohl einfachste Form ist, wenn Du Deinem Partner mit den Händen Mund und Nase verschließt. Wenn Du die Hände frei haben möchtest für interessantere Dinge kannst Du ihn mit Gewebeklebeband (am. „tape“) oder mit einem Pumpball knebeln.

Manche stehen einfach nur darauf, gefesselt und geknebelt zu sein und Ihrer Erregung nur durch leises Stöhnen durch die Nase Ausdruck verleihen zu können. Andere finden es scharf, von Kopf bis Fuß in Frischhaltefolie verpackt zu werden (Mumifizierung) – vielleicht mit praktischen Öffnungen für Penis, Hoden und Brustwarzen.

Beatmungsbeutel
Beatmungsbeutel

Atemkontrolle kann aber nicht nur im Moment des Orgasmus für ein Hochgefühl sorgen. Sie kann auch Stimulation an sich sein – für beide Seiten! Manche von uns stellen sich in ihren nächtlichen Fantasien vor wie es ist, von jemandem überwältigt und entführt zu werden, um dann später gefesselt und mit verbundenen Augen aufzuwachen und einer ›Spezialbehandlung‹ unterzogen zu werden. Andere erregt es, das mit jemandem zu tun.

Breath Control kannst Du direkt an Deinem Partner vornehmen, indem Du Deine Hände benutzt (Zuhalten und Würgen), oder Du hast Hilfsmittel wie Seile, Gürtel oder Tücher zum Strangulieren; Folie, Gummi, Leder, Plastiktüten oder Tape zum Knebeln. Nützlich sind auch Geräte wie z.B. (Gas-) Masken, deren Öffnungen Du verschließen kannst.

Im zu dieser Einleitung gehörenden Artikel will ich diese ›Techniken der Atemkontrolle‹ mit Dir durchgehen. Du lernst ihre Möglichkeiten, aber auch ihre Grenzen und Risiken kennen. Teste sie mit Deinem Partner und entscheide selbst, wie es für euch am geilsten und sichersten ist. Meine Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Laß Deine Fantasie einfach schweifen und erweitere Dein Wissen. Vielleicht gelangst Du am Ende zu völlig neuen Einsichten über Deine Existenz 😏

Wenn Du Anfänger bist, laß Dich auf keinen Fall zu etwas überreden, wenn Du Dir nicht sicher bist, den Typen vor Dir einigermaßen einschätzen zu können. Das gilt im übrigen nicht nur beim Sex. Selbst dann kann es noch schiefgehen, aber wenn Du bei solchen Spielen Kreislaufprobleme bekommst – und das passiert relativ häufig – wirst Du dankbar sein, wenn er sich dann sofort um Dich kümmert, und nicht erst um sein Vergnügen!

Erfahrungen, Tabus und Spielanleitungen

Breath Control
Neopren-Gasmaske

Der Hals ist bei den meisten Menschen eine sehr empfindliche und vor allem eine erogene Zone. Der Druck auf gewisse Halsregionen stellt eine der stärksten sexuellen Stimulationen dar. Das mentale Problem ist hier die Verknüpfung zwischen Sexualität und Tod – zwischen Angst und Verlangen. Sie (und natürlich der Selbsterhaltungstrieb) machen es den meisten von uns unmöglich, die Erregung ohne Schranken im Hinterkopf einfach nur zu genießen. Daher leugnen wir sie und verdrängen unser Verlangen.

Damit verschenken die meisten Menschen eine einzigartige Form sexueller Erfüllung!

Atemkontrolle ist ohne Frage eine der intensivsten Formen sexuellem Erlebens, weil Du absolutes Vertrauen zu Deinem Partner benötigst. Und wenn ich ›absolut‹ sage, meine ich das auch! Für einen Anfänger können seine schlimmsten Albträume wahr werden, wenn Du ihm Handschellen anlegst und dann etwas mit ihm tust, was er nicht erwartet und vielleicht gar nicht will.

Gasmasken Connector I
Gasmasken Connector I

Das hört sich für manch anderen vielleicht heiß an und in der einschlägigen Einhandliteratur wird es auch gern so praktiziert, frei nach dem Motto ›Die Schlampe braucht das doch!‹. In der Praxis mußt Du solche Szenen unbedingt vorher mit Deinem Partner(!) durchsprechen! Denn wenn Du bei solchen Spielen die Grenzen seines Vertrauens überschreitest, hat sich die Sache zum einen in wenigen Sekunden erledigt, zum anderen kannst Du Dir auch schnell eine Anzeige wegen Nötigung einfangen und ich könnte Dich deswegen nicht einmal bedauern!

Regeln sind das A und O einer solchen Session. Nur dann ergeben die Spiele über die ich im folgenden reden will, wirklich einen Sinn und bereiten beiden Seiten Vergnügen!

Ich gehe hier nicht weiter ins Detail, denn Du befindest Dich im jugendfreien Bereich dieser Webseite. Zu diesem Abstract gehört aber ein umfangreicher Übersichtsartikel, den unser Autor Mike Gorden in den Neunzigern verfaßt hat und der so tief ins Detail geht, daß man beim Lesen seine Hände bei sich behalten sollte. Der Artikel vermittelt anatomisches Grundwissen und zeigt Übungen, bei denen Du Dich, Deinen Partner und eure Bedürfnisse genauer kennenlernst. Abgerundet wird der Artikel durch freizügige Erfahrungsberichte.

Es geht hier um Dich und Deine(n) Partner, denn die erste und wichtigste Regel lautet:

Spiele niemals allein!

Anmerkung des Autors:

Du möchtest mehr lesen? Wir schalten diesen Artikel (und viele andere etwas freizügigere Inhalte) für im Webshop registrierte Stammkunden gerne frei.

Schreibe uns eine E-Mail an hm-leder@t-online.de, falls Du noch nicht freigeschaltet wurdest.

Ich freue mich auf Dich

Dein Mike

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Poppers

Poppers: Amylnitrit und verwandte Stoffe – eine kurze Aufklärung

Poppersflaschenhalter
Poppersflaschenhalter bei HML Fetish

»Inhalierbare Nitrite stehen von allen Drogen den echten Aphrodisiaka am nächsten.« Diesem Satz habe ich nichts hinzuzufügen. Er stammt aus einer fundierten wissenschaftlichen Veröffentlichung, die 1982 in den USA erschien, sich auf zahlreiche Studien stützt und bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat.

Auch 30 Jahre nach dieser bahnbrechenden Arbeit ist die rechtliche Lage aber alles andere als einfach. Es gibt ein gutes halbes Dutzend Stoffe, die die Wirkung von Poppers haben. Amylnitrit, genauer Isopentylnitrit ist eine von ihnen. Als ehemaliges, verschreibungspflichtiges Medikament darf es eigentlich nur in Apotheken verkauft werden. Laut meiner Recherche von 2006 ist dies mittlerweile nicht mehr der Fall. In der »Roten Liste« der in Deutschland zugelassenen Medikamente taucht keine der poppersähnlichen Verbindungen mehr auf.

Aber wer von uns benutzt Poppers denn schon als Arznei? Selbstverständlich benutzen wir es lediglich als Raumaroma, Tonkopfreiniger, Lederreiniger oder als Treibstoffzusatz für Modellflugzeugbenzin.

Das funktioniert übrigens auch alles wirklich, jedenfalls wenn Du Deine Erektion lange genug im Zaum halten kannst!

Poppers wurde früher bei akuten Herzbeschwerden (Angina Pectoris) inhaliert. Das bei seinem Abbau im Körper freigesetzte Stickstoffmonoxid bewirkt als Neurotransmitter einen starken Abfall des Blutdrucks. Heutzutage benutzt man in solchen Fällen Nitroglyzerin(!) als Medikament. Natürlich futtert man dazu keine Dynamitpatronen, sondern nimmt es in kleinen Kapseln zu sich. Der Wirkstoff besitzt die gleiche, herzkranzgefäßerweiternde Wirkung, allerdings nicht all die hübschen Nebenwirkungen, wegen derer wir unseren Lederreiniger so lieben.

Unser Webshop enthält eine ganze Reihe von Produkten, die man drumherum benötigt, beispielsweise Sachbücher, Inhalatoren, Gürteltaschen und Einhandliteratur, die beim Schnüffeln für die nötige Erregung sorgt.

Poppers
Poppers

Amylnitrit ist nur in wenigen handelsüblichen Sorten enthalten. Das sind u.a. Jungle Juice Gold und Amsterdam. Die anderen Sorten enthalten meistens Propylnitrit sowie Gemische mit anderen Verbindungen und/oder Aromastoffen. Die Stärke der Sorten hängt weniger von den Inhaltsstoffen ab, als von der Tagesform des Benutzers und der Temperatur des Flüssigkeit. Da der Wirkstoff den Blutdruck stark senkt, solltest Du darauf verzichten, wenn Du vom Kreislauf her gerade schlecht zuwege bist oder von Natur aus zu niedrigen Blutdruck hast. Im einfachen Fall handelst Du Dir nur gräßliche Kopfschmerzen ein. Es kann aber auch zu einer kurzen Ohnmacht kommen. Das ist zwar nicht lebensbedrohlich, aber sehr unangenehm – also Vorsicht!

In der originalverschlossenen Verpackung ist es im Gegensatz zur üblichen Meinung mehrere Jahre haltbar, wenn Du es im Dunklen aufbewahrst. Hast Du die Flasche angebrochen und brauchst sie nicht binnen sechs bis acht Wochen auf, kannst Du sie dicht verschlossen im Kühlfach aufbewahren. Aber nicht anschließend die eiskalte Flasche öffnen! Kaltes Poppers kondensiert Wasser aus der Luftfeuchtigkeit in die Flasche ein (ein umgekehrter Bierglas-Effekt) und der Wirkstoff zersetzt sich binnen Tagen zu einer stinkenden, braunen Brühe. Also halte Deine Geilheit zurück, bis die Flasche warm ist (aber: nicht erhitzen, sonst BUMM!). Es lohnt sich, denn handwarmes Poppers wirkt wesentlich stärker als kaltes.

Poppersflaschenhalter
Poppersflaschenhalter

Noch stärker (und seiner Verwendung als Raumaroma angemessener) wirkt es, wenn Du einige Tropfen auf ein Stück Küchenrolle verteilst und das Papier in einem verschlossenen (Marmeladen-)glas aufbewarst. Das hält einige Stunden und beim Öffnen des Deckels hörst Du die Englein singen, wenn Du zufällig gerade Deine Nase darüber hast.

Manche Sorten, z.B. Rush, enthalten kleine Keramikkügelchen, die Spuren von Wasser binden können. Versprich Dir aber nicht zuviel davon. Wenn die Kügelchen allerdings nur noch als Schleim am Boden der Flasche kleben, dann laß die Finger davon, denn dann war die Flasche nicht dicht. Das kommt selbst bei guten Sorten von Zeit zu Zeit vor, weil auch die besten Abfüllanlagen nicht fehlerfrei arbeiten.

Poppers Inhalator
Poppers Inhalator

Laß ebenfalls die Finger von Eigenabfüllungen. Sie sind meist nicht lange haltbar, weil die (privaten) Abfüller nicht wasserfrei genug arbeiten können. Die dazu nötigen Anlagen kosten nämlich schnell einmal sechsstellige Summen! Nur die originalverschlossene Markenware ist (meistens) wasserfrei genug.

Zum Feststellen der Qualität kannst Du Dich übrigens auf Deine Nase verlassen! Stellst Du beim Öffnen der Flasche den typischen Poppersgeruch nach alten Socken fest, dann war das Zeug nicht sauber oder trocken. Sauberes Poppers hat nämlich einen nur schwachen leicht fruchtigen Geruch! Der Gestank rührt von den Zersetzungsprodukten (Amylalkohol = Fuselöl) her. Du kannst die Flasche und ihren Inhalt dann nur noch unauffällig entsorgen, denn wirken tut es nicht mehr.

In diesem Sinne viel Spaß beim Tonkopfreinigen wünscht Dir
Mike Gorden (seines Zeichens Chemiker)

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Pornographie

Pornographie

Pornographie

Pornos sind eine komplizierte Sache – jedenfalls in Deutschland. Da sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, daß einvernehmliche Sexualität zwischen Erwachsenen nicht reglementiert werden muß.

Der Gesetzgeber sieht das anders. Bei dem Versuch, Kinder vor sexuellem Mißbrauch zu schützen, hat man dieselben mit dem Bade ausgeschüttet und die Erwachsenen gleich mit.

Wir dürfen Dir im Laden das Toy und andere Pornomagazine verkaufen, wenn wir kontrollieren, daß Du über 18 Jahre alt bist. Wir dürfen sie Dir aber nicht per Post schicken, selbst wenn wir Deine Geburtsurkunde vorliegen hätten! Es könnte ja ein Minderjähriger das Magazin dem Briefträger aus der Tasche klauen und durch Pornographie irreparablen seelischen Schaden erleiden – furchtbar, diese Vorstellung!

Wenn Du allerdings einen Gewerbeschein hast und Magazine und DVDs weiterverkaufst, gilt das alles nicht. Verstehst Du das? Wir nicht!

Andere europäische Staaten sind da wesentlich fortschrittlicher in der Gesetzgebung. Allerdings blockiert die Hysterie über Kinderpornos jede sachliche Diskussion dieses zugegebenermaßen heiklen Themas.

Das heißt im Klartext: DVDs, Videos und Magazine führen wir zwar, aber nur im Ladengeschäft in Bremen! Und da kommst Du nur nach vorheriger Ausweiskontrolle, Staatsbürgerschaftstest und Leibesvisitation rein.

In unserem Katalogkapitel »Adult« findest Du im übrigen Grußkarten und Bücher. Hier steht der künstlerische Aspekt im Vordergrund, weswegen der Verkauf erlaubt bleibt. Allerdings halten sich hartnäckig Gerüchte, daß man Mike Gordens »Empath« beispielsweise auch als Einhandliteratur nutzen könnte. Aber Du bist ja ein braver Junge und tust so etwas nicht!

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Die Regenbogenfahne

Die Regenbogenfahne

 Regenbogenfahne

hat eine lange Tradition und diente in vielen Kulturen weltweit als Zeichen der Toleranz, Vielfältigkeit, der Hoffnung und Sehnsucht. Diese Bedeutung geht auf den Regenbogen als Symbol biblischer Verheißung zurück. Seit den 1970er Jahren ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. Dabei wird jedoch die ursprüngliche Bedeutung für allgemeine Toleranz gegenüber Menschen, Kulturen, Religionen etc. vernachlässigt.

Diese Fahne entwarf 1978 der US-Amerikaner Gilbert Baker. Sie soll ein Symbol für lesbischen und schwulen Stolz darstellen sowie gleichzeitig die Vielfalt dieser Lebensweise. Beim Begräbnis der in Schwulenkreisen sehr beliebten Schauspielerin Judy Garland (die selbst versteckt lesbisch lebte) im Jahre 1969 haben einige Schwule bereits Regenbogenfahnen getragen. Diese waren eine Anspielung auf eines ihrer bekanntesten Lieder »Somewhere over the Rainbow«, ein Lied über einen Ort, »an dem alles besser und gerechter ist«. Ob die Regenbogenfahne daraus hervorging ist umstritten. Sicher hat diese Geschichte Baker bei seinem Entwurf beeinflusst.

Die ursprüngliche Version der Fahne bestand aus acht Farbstreifen. Für die Massenproduktion war das von Baker selbst gefärbte grelle Pink damals industriell nicht herstellbar, so daß eine Massenproduktion der achtstreifigen Fahne unmöglich war. Daher musste auf sieben Streifen reduziert werden. Als die Fahne im November 1979 am Protest- und Trauermarsch für Harvey Milk verwendet wurde, entfernte das Komitee den türkisen Streifen, um die Farben gleichmäßig entlang der Parade-Route aufteilen zu können: Drei Farben auf jeder Straßenseite. Zunächst wurde die Regenbogenfahne andersherum nämlich von Violett nach Rot abgebildet, um das Anderssein der Homosexuellen zusätzlich zu unterstreichen. Nachdem die Feministinnen Violett als ihre Farbe kürten, wurde der Regenbogen gedreht, Rot stand ab sofort oben.

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Einen Sling aufhängen

Einen Sling aufhängen:

Mathematisch ist es ganz einfach, einen Sling aufzuhängen. Der Abstand der Decken-Haken ergibt sich zur Breite des Slings + 2xY. Y ergibt sich aus der Aufhänghöhe H und dem Aufhängwinkel Alpha zu

Y = h x sin(Alpha) / sin(90° – Alpha)

Aber vielleicht geht es auch praktischer: Wenn Deine Zimmerdecke stabil genug ist (z.B. Beton), benötigst Du Schaukelhaken mit Steingewinde, die Du mit einem Bohrhammer und Betondübeln (und sehr viel Kraft) in der Decke verankern kannst.

Solltest Du solch eine Zimmerdecke nicht Dein eigen nennen, über einen Dachboden mit Balken verfügen oder Dir für den Sling ein Holzgerüst zimmern müssen (weil Deine Eltern noch über einen Wohnungsschlüssel verfügen), so benötigen die Schaukelhaken natürlich ein Holzgewinde.

Einen Sling aufhängen

Den Abstand der Haken in der Decke oder im Gerüst erhältst Du tatsächlich aus der obenstehenden Formel. Das wollen wir Dir natürlich nicht zumuten und haben daher für einige Beispiele vernünftige Werte ausgerechnet. Dabei gehen wir von einem optimalen Aufhängwinkel von etwa 20 Grad zur Vertikale aus.

Hängt der Sling 100 cm von der Zimmerdecke, so beträgt der Abstand zwischen den Haken an der schmalen Seite 130 cm, an der langen Seite 160 cm.

Bei 150 cm Abhängung sollen die Haken der Schmalseite 165 cm, an der Breitseite 195 cm Abstand zueinander halten.

Soll der Sling 200 cm tiefer als die Decke hängen, müßten die Haken der schmalen Seite 200 cm und der langen Seite 230 cm voneinander entfernt sein.

Die Angaben gelten für einen 4-Punkt-Sling mit den Maßen 60 cm x 80 cm und sind ohne Gewähr und Garantie. Probiere Deine fertige Hänge-Konstruktion erst einmal mit einem Kartoffelsack o.ä. aus!

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Nippel-Sauger

Nippel-Sauger

Nippel-Sauger

Nippel-Sauger: Sind Dir diese kleinen Dinger zuerst etwas merkwürdig vorgekommen? Sie bringen aber überraschend gute Ergebnisse.

Besorge dir zunächst Babyöl oder etwas Vergleichbares. Wir empfehlen fuck Bodyglide (gehört in jeden guten Haushalt). Wasserlösliche Gleitmittel oder Spucke trocknen zu schnell ein. Das Rasieren der Haare in der Region um die Titten verleiht den Saugern mehr Grip, ist aber nicht unbedingt nötig.

Nachdem Du sowohl Deine Nippel, als auch den Rand des Saugers mit Gleitmittel benetzt hast, drückst Du den Sauger ganz fest zusammen und plazierst ihn zusammengedrückt über deinen Nippel. Erst jetzt löst du den Griff vorsichtig. Der Sauger haftet nun fest und sicher. Wiederhole das mit dem anderen Nippel.

Das Vakuum, das diese Sauger erzeugen ist verblüffend stark und bringt deine Brustwarzen rasch zum Anschwellen. Nach dem Gebrauch solltest du die Sauger in warmem Seifenwasser abwaschen.

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Stahlfesseln

Stahlfesseln

Stahlfesseln

Handschellen schnappen sofort zu. Es klickt und knirscht und Du bist wehrlos. Das klingt geil. Sei hier aber vorsichtig, daß die Schellen nicht zu eng sitzen. Du hast sonst tage- oder wochenlang mit tauben Gelenken zu kämpfen und das ist es nicht wert. Gute Handschellen haben eine Sicherung, die ein weiteres Zudrücken verhindert, wenn man sie einrastet. Nimm also keine Handschellen, die nicht mindestens 20 Euro kosten. Billigere Exemplare sind nur als Dekoration für den Karnevalsumzug oder den CSD geeignet und nicht für eine Session!

Kabelbinder sind sehr günstig, in jedem Baumarkt zu bekommen und werden gerne von der Polizei benutzt, um besonders risikofreudige Teilnehmer bestimmter Demonstrationen festzusetzen und schnell ruhigzustellen. Dafür sind sie bedingt geeignet. Du kannst damit auch Rosenstöcke fixieren oder ein Rankgitter an einem Geländer festmachen. Für eine Bondage-Session läßt Du aber bitte die Finger davon! Alles, was für Handschellen gilt, gilt noch verstärkt für Fesselungen mit Kabelbindern. Sie schnüren schon bei geringem Überdruck die Blutzufuhr vollständig ab und sind nur mit einer guten Schere wieder zu öffnen. Unglaublich dumm ist es, Kabelbinder als Cockringe zu benutzen!

Stahlfesseln

Während eine Fesselung mit einem (Baumwoll-!)Seil – von jemand Fachkundigem durchgeführt – durchaus geil und erfüllend ist, so dauert alles doch seine Zeit. Wenn ihr nur eine Viertelstunde zur Verfügung habt, solltest Du besser nicht mit einer Ganzkörperseilfesselung anfangen. Lederfesseln sind – einmal angelegt – bequem und relativ sicher, solange Du Deinen bottom im Blick behältst. Teurere Fesseln sind auch abschließbar und halten jemanden wirkungsvoll von unerwünschten Aktionen ab. Falls Du ganz sicher gehen willst, kannst Du Deinem Spielzeug vor dem Anlegen Fäustlinge unterziehen oder seine Finger zusammentapen.

Die ultima ratio der Fesselwerkzeuge sind Fessel-Harnesse, Pranger und Zwangsjacken. Sie vermitteln ein unbeschreibliches Gefühl der Hilflosigkeit, sind aber leider nichts für den schlanken Geldbeutel. In einer Zwangsjacke kannst Du Deinen Partner aber auch problemlos übernacht verstauen. Er wird am nächsten Morgen etwas verkatert sein, sich ansonsten aber wohl fühlen. Vor allem, wenn Du seinen Fantasien zwischendurch gehörig auf die Sprünge geholfen hast, damit ihm die Nacht nicht zu lang wird.

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Bondage

Bondage

Bondage

Seil-Bondage: Baumwoll-Seile sind schön flexibel und geschmeidig. Damit das so bleibt, lagere die Baumwoll-Seile trocken und bei Zimmertemperatur. Laß Deine Seile nicht feucht und zusammengerollt liegen. Sie würden sonst bald gammlig riechen. Schwarze Seile sollten niemals längere Zeit in der prallen Sonne liegen, da sie sonst ausbleichen.

Die Enden unserer Seile sind mit Schrumpfschlauch versiegelt. Das verhindert ein Aufribbeln des Seiles, wenn Du damit Bondage betreibst. Beim Waschen in der Waschmaschine solltest Du die Enden sicherheitshalber mit einem zusätzlichen Knoten sichern. Geht die Versiegelung dann in der Waschmaschine auf, bleibt das Seil trotzdem zu. Baumwollseile sind grundsätzlich waschbar. Verwende einen Feinwaschgang bis max. 40°C und schleudere nur mit halber Geschwindigkeit. Wringe bitte nasse Seile niemals aus und hänge sie nicht in der prallen Sonne zum Trocknen auf.

Tragkraft und Belastbarkeit von Seilen und Stricken hängen von mehreren Faktoren ab: dem Material, dem Durchmesser, der Art der Belastung (gleichmäßig oder ruckartig etc.). Darum verzichten wir auf eine Angabe der Tragkraft und garantieren auch für keine Mindestbelastbarkeit! Teste die Seile, ehe Du eine lebende Last dranhängst!

Bondage

Beachte bitte, daß auch Baumwoll-Seile – bei allen angenehmen Trageeigenschaften – zu fest oder einfach falsch geschnürt werden können und dann Nerven und Blutgefässe abdrücken. Deshalb immer zuerst an die Sicherheit denken!

Und nun viel Spaß beim fesselnden Spiel.

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Dildos

Dildos

Dildos
Teile Deinen Dildo nicht mit jemand anderen.

Teile Deinen Dildo nicht mit jemand anderen. Das mag sozial sein, ist aber auch unhygienisch. Wasche Deinen Dildo oder Butt-Plug in handwarmem Wasser; etwas Geschirrspülmittel oder Flüssigseife dazu, das reicht völlig aus. Trockne das Teil gründlich ab, ehe Du es wegräumst. Einige Kunden haben erzählt, daß sie Ihre Dildos in der Spülmaschine schön sauber bekommen. Abgesehen davon, daß das Wasser darin zu heiß ist, ist das wohl nur etwas für spezielle Fetischisten.

Auch einem Dildo solltest du ein Kondom überziehen. Benutze ihn nur mit Gleitmitteln auf Wasser- oder Silikonbasis. Nimm kein Crisco-Backfett (und auch kein Obst).

Lagere Dein Lieblingsspielzeug dunkel, luftig, trocken und einzeln. Direktes Sonnenlicht greift die Oberfläche an und läßt sie ausbleichen. Latex sondert übrigens nach einiger Zeit eine weißliche Masse ab. Das ist ein quasi natürlicher Schutzfilm des Materials, also kein Grund zur Beunruhigung. Anwärmen vor dem Einsatz kommt gut. Allerdings bitte nur in handwarmem Wasser. In der Mikrowelle hat ein Dildo ebensowenig etwas zu suchen, wie ein Hamster.

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BDSM

BDSM

BDSM

Was Du bisher nur in Deinen tiefsten Träumen Dir vorzustellen wagtest, hier auf unseren Seiten wird es wahr. Hast Du auch schon einmal gehofft, daß da jemand ist, der Deine Phantasien kennt, der Dir Deine intimsten Wünsche von den Lippen abliest, um sie dann – einen nach dem anderen – zu erfüllen?

Den passenden Partner mußt Du Dir selbst besorgen. Wir gehen Dir gerne zur Hand, wenn es um das »wie« geht.

Wußtest Du z.B. daß man auch mit Dildos und Plugs Safer Sex machen sollte? Das funktioniert ganz einfach – indem Du Deinem Spielzeug nämlich ein Kondom überziehst! Damit erleichterst Du Dir gleichzeitig die Reinigung hinterher und schonst die Oberfläche Deines Spielzeuges.

BDSM, das bedeutet »Bondage und Sado-Maso« und bezeichnet ein weites Feld einvernehmlicher sexueller Spielweisen, bei denen sich die Partner in ein Machtgefälle begeben. Ein Partner gibt seine Selbstständigkeit auf und begibt sich in die Hand des Anderen. Auf welche Weise der TOP, DOM oder MEISTER nun weitermacht, entscheiden eure persönlichen Vorlieben.

BDSM

Ganz wichtig ist es bei tiefergehenden Erfahrungen aber, ein STOPWORT zu vereinbaren, oder ein Zeichen, falls dem sub, bottom oder sklaven eine sprachliche Äußerung gerade unmöglich sein sollte. Es liegt in der besonderen Verantwortung des aktiven Parts, darauf zu achten und ggf. abzubrechen wenn er merkt, daß sein passiver Gegenpart an seine Grenzen gekommen ist.

Bondage bzw. Fesselungen sind ein wichtiger Teil solcher Spiele. Ob Du nun lieber Fesseln aus Leder oder Gummi benutzt, mit Seilen arbeitest oder Deinem »Opfer« einfach Handschellen anlegst und ihn abführst, so gibt es auch hier Regeln, die es wichtig ist zu kennen.

Mache vor dem Spiel lieber ein wenig »Theorie«, ehe das Spiel mit Verbrennungen durch zu hart gezogene Seile oder tauben Fingern durch zu feste Einschnürung endet. In diesem Sinne viel Spaß beim geilen Spiel wünscht Dir

Dein HML Team.

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Cockringe

Cockringe

Cockringe

Es gibt viele Gründe, einen Cockring zu tragen. Zuerst sieht’s mal einfach geil aus. Und dann ist da das Gefühl, Schwanz und Eier abgeschnürt zu haben. Der ausgeübte Druck fühlt sich an, als hätte ein anderer Dein bestes Stück in einem sehr persönlichen Griff. Cockringe – und bänder rufen härtere und längere Erektionen hervor. Sie stauen das Blut, indem sie den seinen Rückfluß behindern. Und so mancher Mann berichtet, daß er mit Cockring einen viel intensiveren Orgasmus erlebt.

Es gibt einen Trick, den Cockring anzulegen und ihn wieder abzubekommen. So geht’s:

1. Ziehe zuerst Deine Sackhaut durch den Ring.
2. Laß danach Deine Eier durch den Ring flutschen.
3. Zuletzt drücke Deinen Schwanz hinunter und ziehe auch ihn durch den Ring.

Total einfach. Und um den Ring abzulegen, führe die drei Schritte in umgekehrter Reihenfolge durch, zuerst den Schwanz, dann die Eier und dann die Sackhaut aus dem Ring ziehen.

Cockringe

Es ist dabei SEHR WICHTIG, daß Du keinen zu engen Ring benutzt. Als groben Anhaltspunkt kannst Du mit einem Maßband an der Schwanzwurzel um Schwanz und Eier herum messen, das Ergebnis durch drei teilen und Du erhältst den Durchmesser des Cockringes, den Du brauchst. Nimm keine erheblich kleineren Ringe! Die Stories, die mein Lieblings-Krankenpfleger aus der Notaufnahme erzählt, sind da sehr ernüchternd.

Sollte ein Ring sich doch als zu klein erweisen, wirst Du das schnell merken. Dann hilft nur noch viel kaltes Wasser, und mit Chance bleibt Dir der Gang zu meinem Lieblings-Krankenpfleger erspart.

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Krawatten

Krawatten

Krawatten
Krawatten richtig binden

Die Krawatte sollte so gebunden sein, daß das breitere Ende etwas oberhalb des Gürtels endet und das schmale Ende etwa 2 cm kürzer ist als das breitere. Das wäre optimal. Bei einem sehr großen Mann wird das nicht immer gelingen, weil einfach die Krawatte zu kurz ist. Auf jeden Fall sollte sich das breite, vordere Ende des Binders etwa oberhalb des Hosenbundes einpendeln. Das hintere, dünne Ende darf hingegen ruhig ein ganzes Stück weiter oben sein.

Der einfache Krawattenknoten, oder four-in-hand Knoten, paßt vor allem zu sportlich-lässiger Kleidung. Er ist leicht zu binden und damit auch für Anfänger geeignet.

Lege Deine Krawatte so um den Hals, daß das breitere Ende rechts liegt. Es muß länger herunterhängen als das schmalere, so etwa bis knapp unter den Schritt. Das breite Ende mit der rechten Hand fassen und nach links über das schmalere Ende legen, das Du mit der linken Hand hältst. Dann das breitere Ende unter das schmalere herumführen, so daß es rechts zu liegen kommt. Jetzt das breite Ende nach links über den halben Knoten, den Du mit Daumen und Zeigefinger hältst, schieben. Nun das breite Ende mit der linken Hand von unten um das schmale Ende führen und nach vorne durchziehen.

Dann nur noch das breite Ende mit der rechten Hand zwischen die äußere und die darunter liegende Lage des Knotens führen und durchschieben. Das schmale Ende der Krawatte festhalten und den Knoten langsam zuziehen. Gegebenenfalls wieder etwas lockern, um die Form zu korrigieren.

Für unsere Krawatten aus Leder empfehlen wir ausschließlich den four-in-hand Knoten, weil er weniger aufträgt. Leder ist weniger elastisch und formbar als Seide. Bindest Du damit beispielsweise einen Windsor-Knoten, bleibt von der Krawatte nicht mehr genug übrig, daß es hinterher noch hübsch aussieht.

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Gummipflege

Gummipflege

Gummipflege
C4R-Care for Rubber

Es gibt im wesentlichen zwei Methoden – trocken und feucht. Die Trockenpflege besteht schlicht darin, das Gummiteil innen mit Babypuder oder Talkum dünn einzupudern. Einpudern hilft auch, damit Gummi bei längerer Lagerung nicht verklebt.

Die Feuchtpflege-Methode verleiht dem Material außerdem seinen geilen Glanz. Einfach Rubber Spray dünn aufsprühen. Oder ein silikonbasiertes Gleitmittel (z.B. eros oder fuck) außen und innen dünn auftragen und den Überschuß mit einem Tuch abwischen. Dieses Tuch muß ganz besonders weich sein. Das ist wichtig, und sei behutsam dabei, damit keine Kratzer in das Gummi geraten. Nie etwas fetthaltiges wie Baby- Öl benutzen. Das kann Latex weich machen und zerstören.

Auf Dauer schadet auch die UV-Strahlung des Sonnenlichts. Empfindlich reagiert Latex auch mit Metall, v.a. Aluminium. Es kann dabei zu Verfärbungen kommen.

Deine Gummikleidung solltest du gleich nach dem Tragen waschen. Etwas Spülmittel zum warmen (nicht heißen) Wasser geben – oder Shampoo, wenn du sowieso unter der Dusche stehst.

Danach ordentlich durchtrocknen lassen und auf einem Kleiderbügel aufhängen, nicht zusammenlegen und falten oder pressen.

Sollte doch einmal ein Riß hineingekommen sein, ist auch die Reparatur möglich. Klebe von innen einen Streifen Latex über den Riß. Benutze für dünnes Material bitte kein Fahrrad-Flickzeug. Die Stelle, auf die etwas geklebt werden soll, mußt du vorher besonders gründlich (bis sie matt ist) saubermachen.

Unser Tip: Wenn Du ein Universal-Pflegemittel für Dein teures Latex suchst: hier ist es! C4R ist entwickelt mit dem Ziel, den Gummiglanz zu erhalten und es gleichzeitig zu pflegen. Es handelt sich um ein besonders dünnflüssiges Silikonöl, das auf jeder Gummi-Oberfläche einen feinen Film ausbildet und damit sowohl seine Oberfläche versiegelt, als auch für geilen Glanz sorgt.

Die Anwendung ist kinderleicht: einen Teelöffel C4R in einen Eimer mit 4 Litern handwarmem Wasser geben, kurz umrühren, fertig. Du brauchst Dein Gummi (nach der Wäsche mit handwarmem Wasser und ein wenig Geschirrspülmittel) nur kurz hineinzutauchen und etwas umrühren, damit die gesamte Oberfläche in Kontakt mit C4R kommt. Danach laß das Gummi abtropfen (wenn es schnell gehen soll mit einem Handtuch abtupfen) und an einem luftigen Ort trocknen. Das Gummi sollte nicht aufeinander kleben. Nach dem Trocknen glänzt es wie neu!

C4R als Anziehhilfe: Nimm statt eines Teelöffels einen Eßlöffel voll für die Behandlung. Dadurch haften überschüssige Silikontröpfchen auf dem Material und Du kannst wunderbar hineinschlüpfen. Hinterher überschüssiges Silikon und Wasser von außen trockentupfen und Du kannst los auf die Party.

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Gummistiefel

Gummistiefel

Watstiefel oliv und gefüttert
Watstiefel oliv und gefüttert

Gummistiefel haben eine lange Geschichte. Gummi wird aus dem Milchsaft des Gummibaumes (Latex) gewonnen, der ursprünglich in den Regenwäldern Südamerikas beheimatet war. Bereits die dort lebenden Eingeborenen tränkten ihr Schuhwerk mit Latexmilch, um es haltbarer und wasserabweisender zu machen. Waren und richtige Stiefel aus Gummi konnten aber erst nach 1840 produziert werden, als Charles Goodyear das Verfahren der Vulkanisierung erfand, das Waren aus Gummi dauerhaft elastisch und nicht klebend macht. Gummistiefel fanden zunächst bei der Landarbeit Verwendung, im Ersten Weltkrieg auch bei Soldaten (Grabenkrieg).

Stiefel aus Naturgummi oder gummiähnlichen Kunststoffen (PVC, Polyurethan) werden heutzutage in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Neben der Landarbeit und der Jagd finden sie in einer anatomisch angepaßten Version auch als Reitstiefel Verwendung. Eine hüfthohe Version (Watstiefel, Waders) wird von Anglern getragen. Seit der Jahrtausendwende werden diese aber nicht mehr in Europa produziert und sind daher (vor allem in der schwarzen Version) kaum noch im Handel zu bekommen.

Gummistiefel
Reitstiefel und Glanzstiefel aus PVC

Gummistiefel als Fetisch ist ein neueres Phänomen. Da es hierbei darum geht, das Gummi direkt auf der nackten Haut zu tragen, sind hauptsächlich die ungefütterten Versionen fetischtauglich. Diese sind schwieriger zu bekommen, als die gefütterten Stiefel. Nur wenige Firmen (Sklop, Nora u.a.) bieten sie überhaupt an. Im HML Fetish Webshop findet Ihr eine kleine aber feine Auswahl typischer Gummistiefel, Reitstiefel und Waders. Wir wünschen viel Vergnügen beim Stöbern.

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Gummikleidung

Gummikleidung

Gummikleidung

Kleidung muß nicht immer aus Stoff sein. War sie ursprünglich ja auch nicht. Unsere Vorfahren trugen Felle und später mehr oder weniger gegerbtes Leder. Filze aus Tierhaaren sind ab der Jungsteinzeit nachweisbar. Gewebte Tuche und Textilien kamen vermutlich etwas später auf, als die Erfindung des Webstuhles deren Herstellung ermöglichte.

Andere Bekleidungsmaterialien kamen erst ab der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts auf, als die moderne Chemie rasch in alle Lebensbereiche vordrang. Charles Goodyear erfand 1839 mit der Vulkanisation eine Methode, Naturkautschuk dauerhaft elastisch und temperaturbeständig zu machen. Das Gummi in seiner heutigen Form war geboren. Kleidung aus Gummi gab es bis ins zwanzigste Jahrhundert praktisch nicht – wenn man von Handschuhen, Anglerhosen und Stiefeln absieht. Textilien wurden aber mit Kautschuk und später Gummi beschichtet, um sie wasserabweisend zu machen (Regenmäntel).

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde körpernahe Kleidung aus Gummi hergestellt und nach der sexuellen Revolution in den Siebziger Jahren gesellschaftsfähig und weiten Kreisen zugänglich. Gummibekleidung ist heute riesig in Mode. Wer einmal im Sommer auf einem der großen Ledertreffen war, wer die vielen, verschwitzten, schwarz glänzenden Körper in Berlin, Paris oder San Francisco gesehen hat, weiß, daß »Gummitreffen« passender wäre. Der süßliche Geruch vermischt sich dort mit dem herben Aroma von Leder und Pisse zu einer wollüstigen Komposition. Wenn Du jetzt noch in unseren Klamotten aus extra starkem, geil glänzendem Material steckst, steht Deinem Vergnügen nichts mehr im Wege.

Bei uns findest Du Gummi in hervorragender Qualität: Bekleidung, Masken, SM-Artikel, Handschuhe, Waders sowie alles, was Du für deren Pflege brauchst.

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Gürtelgröße

Gürtelgröße

Gürtelgröße
Ledergürtel braun

Die Gürtelgröße orientiert sich am Bundumfang. Man mißt von der inneren Kante der Gürtelschnalle die Distanz bis zum regelmäßig benutzten Loch. Bei neuen Gürteln wird das mittlere Loch genommen. Unsere Gürtel gibt es in den Größen von Small bis eXtraLarge (wenn nicht beim jeweiligen Artikel anders angegeben).

Ein Gürtel in Größe S hat circa einen Umfang von 80 cm, einer in M von 87 cm. Größe L bedeutet etwa 94 cm und XL dann 101 cm Umfang. Immer gemessen bis zum mittleren Loch. Jede Größe ist 3 cm und 6 cm enger oder weiter einstellbar. Aber Du solltest die äußeren Löcher nicht benutzen. Das sieht nicht schön aus. Gerne fertigen wir Deinen individuellen Gürtel, z.B. in XXXXL, und das kommt gar nicht selten vor. Bei den meisten Modellen haben wir diese Größe sogar am Lager.

Sam-Browne-Gürtel, Garrison Gürtel
Sam-Browne-Gürtel, Garrison Gürtel

Einen Sam-Browne-Gürtel, den fetten US Police typischen Gürtel zum Tragen der Ausrüstung, trägst Du normalerweise über dem Hosengürtel. Der Sam-Browne-Gürtel ist schließlich fast 6 cm breit und sehr dick, so daß er nicht durch die üblichen Gürtelschlaufen paßt. Der Sam-Browne-Gürtel wird mit extra Gürtelschlaufen mit dem darunter liegenden Hosengürtel verbunden, damit er nicht herunter rutscht. Daher mußt Du Deinen Sam-Browne-Gürtel eine Nummer größer bestellen, als Du normalerweise benötigst! Trägst Du ihn in Deiner Lederjacke, sollte er sogar zwei Nummern größer sein.

Allzu häufig wirst Du Dir die Frage nach der Größe aber nicht stellen müssen, wenn Du Deine Gürtel bei uns kaufst. Unsere selbst gefertigten Modelle sind belastbar und formstabil. Bei moderater Beanspruchung halten sie über zehn Jahre.

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Lederfesseln

Lederfesseln

Lederfesseln
Hals-Rücken-Fessel

sind eine praktische Alternative zu Fesselungen mit Seilen, mit Handschellen oder (Vorsicht!) mit Kabelbindern. Während eine Fesselung mit einem (Baumwoll-!)Seil – von jemand Fachkundigem durchgeführt – durchaus geil und erfüllend ist, so dauert alles doch seine Zeit. Wenn ihr nur eine Viertelstunde zur Verfügung habt, solltest Du besser nicht mit einer Ganzkörperseilfesselung anfangen.

Handschellen schnappen sofort zu. Es klickt und knirscht und Du bist wehrlos. Das klingt geil. Sei hier aber vorsichtig, daß die Schellen nicht zu eng sitzen. Du hast sonst tage- oder wochenlang mit tauben Gelenken zu kämpfen und das ist es nicht wert. Gute Handschellen haben eine Sicherung, die ein weiteres Zudrücken verhindert, wenn man sie einrastet. Nimm also keine Handschellen, die nicht mindestens 20 Euro kosten. Billigere Exemplare sind nur als Dekoration für den Karnevalsumzug oder den CSD geeignet und nicht für eine Session!

Kabelbinder sind sehr günstig, in jedem Baumarkt zu bekommen und werden gerne von der Polizei benutzt, um besonders risikofreudige Teilnehmer bestimmter Demonstrationen festzusetzen und schnell ruhigzustellen. Dafür sind sie bedingt geeignet. Du kannst damit auch Rosenstöcke fixieren oder ein Rankgitter an einem Geländer festmachen. Für eine Bondage-Session läßt Du aber bitte die Finger davon! Alles, was für Handschellen gilt, gilt noch verstärkt für Fesselungen mit Kabelbindern. Sie schnüren schon bei geringem Überdruck die Blutzufuhr vollständig ab und sind nur mit einer guten Schere wieder zu öffnen. Unglaublich dumm ist es, Kabelbinder als Cockringe zu benutzen!

Lederfesseln
Bondage-Harness

Lederfesseln sind – einmal angelegt – bequem und relativ sicher, solange Du Deinen bottom im Blick behältst. Teurere Fesseln sind auch abschließbar und halten jemanden wirkungsvoll von unerwünschten Aktionen ab. Falls Du ganz sicher gehen willst, kannst Du Deinem Spielzeug vor dem Anlegen Fäustlinge unterziehen oder seine Finger zusammentapen.

Bei uns findest Du eine große Auswahl an Fesselwerkzeugen aller Art. Fesseln aus Leder fertigen wir selbst an und viele Modelle haben wir auch selbst entwickelt. Gute Leder-Fesseln bekommst Du bei uns übrigens bereits ab 50 Euro. Du mußt also keinen Monatslohn investieren, um Deine ersten Versuche auf dem Feld der Leder-Bondage zu unternehmen. Üblicherweise werden Fesseln aus Leder mit Schnallen geschlossen, aber auch unsere neuen Modelle mit Klett fesseln unerwartet effektiv!

Die ultima ratio der Fesselwerkzeuge sind Fessel-Harnesse, Pranger und Zwangsjacken. Sie vermitteln ein unbeschreibliches Gefühl der Hilflosigkeit, sind aber leider nichts für den schlanken Geldbeutel. In einer Zwangsjacke kannst Du Deinen Partner aber auch problemlos übernacht verstauen. Er wird am nächsten Morgen etwas verkatert sein, sich ansonsten aber wohl fühlen. Vor allem, wenn Du seinen Fantasien zwischendurch gehörig auf die Sprünge geholfen hast, damit ihm die Nacht nicht zu lang wird 😉

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Harnesse aus Leder

Harnesse aus Leder

Harnesse aus Leder
Bulldog Harness mit Druckknöpfen

Der oder das Harness ist ursprünglich ein Gurtgeschirr für Pferde und Ochsen. Außerhalb des Verbreitungsgebietes dieser Tiere werden auch andere Tierarten als Zugtiere eingesetzt – von der Ziege über das Kamel bis zum Elefanten. In Form von Joch und Kummet kann seine Geschichte bis zu 3.500 Jahre zurück verfolgt werden.

Diese Geschirre sind in weniger entwickelten Ländern oder in schwer zugänglichem Gelände auch heute noch unentbehrlich in der Landwirtschaft. Ansonsten hat die Technisierung unserer Welt den Harness in Nischen wie Geschirre für Kutschpferde, Schlittenhunde etc. weitgehend verdrängt. Auch im Reitsport wird heute noch eine breite Palette von Harness-Geschirren eingesetzt.

Heutzutage wird der Begriff »Harness« ebenfalls gerne für die Gurtgeschirre gebraucht, die wir Menschen in gewissen Situationen tragen. Um genau diese Spezialanfertigungen geht es in diesem Kapitel. Sie sind meist aus Leder- oder Gummigurten gefertigt, seltener aus anderen Materialien wie z.B. Neopren.

Solch ein Oberkörper-Harness schmückt Deinen halbnackten Oberkörper auf der Tanzfläche der Disko oder er macht Dich in seiner Ganzkörperversion selbst zum Objekt der Begierde. Schwerere Versionen werden bei BDSM Spielen eingesetzt und bieten Möglichkeiten zum Fesseln und Knebeln, aber auch für Doggie- oder Pony-Spiele oder zur Unterstützung einer keuschen Lebensweise.

Der meist verkaufte Oberkörper-Harness ist derzeit unser »Bulldog-Harness«. Mit den markanten Metallschlaufen an Brust und Rücken erinnert er stark an die Geschirre, die man Bulldoggen und anderen größeren Hunden anziehet, um sie beim Gassigehen besser im Griff behalten zu können.

Ob Dein Partner Dir besser folgt, wenn Du eine Hundeleine in seinen Harness klickst, werdet ihr wohl ausdiskutieren müssen. Auf jeden Fall erregt ihr so Aufmerksamkeit und erntet manchen neidischen Blick.

Ein Harness von HML ist eine besondere Erfahrung. Und Du weißt genau, was der Typ dann alles mit Dir anstellen kann - oder Du mit ihm.
HML Kopf-Harness

Die Herstellung eines solchen »Harness« ist eine Handwerkskunst, die uns in ganz Europa zu einem Begriff macht. Es ist unser ureigenstes Revier, in dem wir uns schon auskannten, als wir unsere Artikel in den frühen Neunzigern noch in der eigenen Wohnung angefertigt haben.

Stell Dir vor, Du bist abends unterwegs und hast einen Macker aufgerissen.

»Geh’n wir zu mir?«

»Okay.«

Bei Dir zu Hause öffnest Du die Tür zu Deinem Spielzimmer. Der Typ wird sicher große Augen bekommen, wenn Du vorher bei uns eingekauft hast. Vielleicht drückt er Dich dann an die Wand, seine Hände erforschen Deinen Körper, hier streichelnd und dort zupackend – während seine Augen Deine Spielsachen mustern. Es liegt an euch beiden, wie die Geschichte weitergeht. Ein Harness von HML ist eine besondere Erfahrung. Und Du weißt genau, was der Typ dann alles mit Dir anstellen kann – oder Du mit ihm.

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Unterwäsche aus Leder

Unterwäsche aus Leder

Unterwäsche aus Leder
Leder Sportslip

Unterwäsche für Männer hat eine bemerkenswert kurze Geschichte. Erst ab dem späten 18. Jahrhundert sind Herrenunterhosen gesichert schriftlich erwähnt. Unterhemden gibt es etwas länger. Sie als »Reizwäsche« zu bezeichnen, wäre aber grob übertrieben, denn sie wurden ausschließlich unter der Oberbekleidung getragen und waren fremden Blicken verborgen. Daher war ihre Form- und Farbgebung schlicht bis langweilig und der Begriff »Liebestöter« kennzeichnet ihre erotische Wirkung zutreffend.

Erst ab den späten sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts begann im Zuge der sexuellen Aufklärung und immer kürzerer (Damen-)Röcke Unterwäsche im wörtlichen Sinne in den Blickpunkt zu rücken. Diese Entwicklung leitete eine stürmische Evolution ein, bei der die Herrenunterwäsche aber stiefmütterlich wegkam. Sie beschränkt sich bis heute auf den einfachen Slip (Brief), die Boxer Short und ihre Variationen, den Boxer Brief und die Radhose sowie den Jock-Strap.

Letzterer ist ursprünglich (mit einer festen Einlage im Beutel) eine Schutzbekleidung aus dem amerikanischen Highschool-Sport, die über der Unterwäsche getragen wird. Als erotische (und vor allem arschfreie) Kleidung wird er vor allem in der schwulen Szene auch direkt auf der Haut getragen.

…bis hin zu komplizierten Konstruktionen, die auch im BDSM-Bereich Verwendung finden…
Meister-String

Unterwäsche aus Leder ist etwas Besonderes. Es gibt sie in mannigfaltigen Formen, vom einfachen Slip bis hin zu komplizierten Konstruktionen, die auch im BDSM-Bereich Verwendung finden. Während eine Leder Boxer-Short noch am Strand, beim Waldlauf oder im Sportstudio öffentlich getragen wird, sind die meisten anderen Modelle eher für das Schlafzimmer oder spezielle Clubs geeignet, da Leder in Form von Unterwäsche vorwiegend als Fetisch gesehen wird.

Der oben beschriebene Leder Jock-Strap bietet Deiner Fantasie eine Menge Möglichkeiten, wie Du Dich hier überzeugen kannst. Laßt die anderen ruhig denken, das wäre uninteressant. Sie werden niemals das unbeschreibliche Gefühl feinem, ungefütterten Leders auf nackter Haut erfahren!

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Unsere Leder-Handschuhe

Unsere Leder-Handschuhe

Unsere Leder-Handschuhe

Handschuhe, die den neuesten Sicherheitsstandards auf dem Motorrad entsprechen, mit denen Du aber aussiehst wie ein Klingone auf Brautschau, führen wir nicht. Wir finden, Handschuhe aus Leder müssen dünn sein und schön eng sitzen. Nur dann verschaffen sie Dir dieses zweite-Haut-Gefühl, das ihren besonderen Reiz ausmacht.

In der Fetisch-Szene werden am häufigsten Leder-Einsatzhandschuhe (search gloves, cop gloves) der amerikanischen Polizei getragen. Die sind kurz und schützen nur die Hände im Polizeieinsatz. Als die Police Departments finanziell noch besser ausgestattet waren als heute, waren Handschuhe der Firma Damascus® der Standard. Das klassische Modell D302 wurde aus Cabretta Leather, ein dünnes, weiches und besonders belastbares Schafsleder, gefertigt. Leider wird dieses Modell seit einer Reihe von Jahren nicht mehr produziert und das Nachfolgemodell, der Damascus DX80, fällt im Tragegefühl ein wenig ab, weil sein (Rind-)Leder dicker und steifer ist.

In diese Marktnische sind mittlerweile die Fetisch-Handschuhe vorgestoßen. Sie stammen aus dem Bekleidungssektor und sind ein wenig länger geschnitten als der klassische Einsatzhandschuh, bedecken also das Handgelenk. Dafür ist ihr Material besonders dünn. Man kann mit ihnen sogar auf einer Computer-Tastatur tippen, ohne sich eingeschränkt zu fühlen.

Diese Handschuhe sind geil und sehen gut aus. Uns hat es aber nicht ruhen lassen, daß es keine Handschuhe mehr in der originalen Qualität der Damascus®Gloves aus den Neunzigern geben soll. Wir haben über die Jahre mit verschiedenen Lieferanten verhandelt, zuletzt auch mit Pakistan, wo immerhin 90 Prozent der weltweit verkauften Lederhandschuhe hergestellt werden, übrigens auch die von Damascus®. Einer der dortigen Produzenten war offen für unseren Vorschlag, es – anstatt des in der Branche üblichen Rindleders – einmal mit Ziegenleder zu versuchen.

Die ersten Musterstücke haben unsere Erwartungen übertroffen und die folgenden Handschuhe aus Schafsleder fielen sogar noch besser aus. So entstanden unsere neuen Handschuhe der PREMIUM Kollektion. Sie haben sich zu einem unserer vielen Alleinstellungsmerkmale entwickelt. Du bekommst sie nur bei uns und sie sind nur 0,6 mm dünn.

So mißt Du Deine Handschuhgröße aus
So mißt Du Deine Handschuhgröße aus

Die Handschuhgrößen werden durch den Umfang des Handrückens bestimmt, gemessen rundherum an der dicksten Stelle, aber ohne Daumen. Dabei solltest du die Finger leicht zur Faust anwinkeln. Das Maßband darf die Hand nur lose umschließen.

Den so ermittelten Umfang in Zentimetern teilst Du durch 2,54. So bekommst Du den Umfang in Inch, ein Wert zwischen 6 und 12. Das ist ungefähr Deine Handschuhgröße. Für die Umrechnung auf das XS-XXL-System siehe nebenstehende Graphik.

Wie es sich anfühlt, wenn Dir jemand mit unseren Handschuhen über Deine nackte Haut streicht, die Hand empor wandert zu Deinem Gesicht, sich spielerisch über Deinen Mund legt und Du den Geruch des frischen Leders in der Nase spürst, das können wir Dir nicht beschreiben.

Aber das können die anderen auch nicht!

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Leder, Schuh und Stiefelpflege

Leder, Schuh und Stiefelpflege

Schuh und Stiefelpflege

Zu Schuh und Stiefelpflege gehört nicht nur regelmäßiges Putzen, sondern auch ein sorgsamer Umgang. Die Stiefel am besten immer mit einem Schuhlöffel oder Stiefel-Anziehhaken anziehen. Spezielle Spanner halten die Stiefel in Form und verlängern ihre Lebensdauer. Nach dem Ausziehen solltest du die Spanner in die noch warmen Stiefel einlegen.

Im Laufe des Tages bildet sich durch das Tragen Feuchtigkeit im Schuh. Um richtig auszutrocknen, brauchen sie daraufhin einen Tag Ruhe. Deshalb solltest du nicht jeden Tag die gleichen Stiefel tragen. Nasse Schuhe bitte niemals auf der Heizung trocknen, weil das Leder dadurch ausdörrt und brüchig wird. Am besten stopfst du sie mit Zeitungspapier aus und lässt sie bei Zimmertemperatur trocknen.

Schuh- und Stiefelpflege

Vor der Pflege zunächst Schmutz und Staub entfernen. Mit einem feuchten Tuch, straff um Zeige- und Mittelfinger gewickelt, oder mit einer Bürste.

Danach eine hochwertige Schuhcreme auftragen, überall ebenmäßig, bis der Stiefel komplett eine matte Oberfläche hat. Dafür nimm eine kleine Bürste oder ein Baumwolltuch. Die Wachse in der Creme müssen erst gründlich aushärten, darum erst einige Stunden später polieren. Eine Roßhaarbürste mit gleichmäßigen schnellen Bewegungen und nicht zuviel Druck über den Stiefel führen. Je sorgsamer und häufiger du bürstest, desto glänzender wird der Stiefel.

Schuh- und Stiefelpflege

Bitte nicht die teuren Sofort-Glanz-Schwämmchen benutzen. Deren Inhaltsstoffe können Leder schädigen. Für den schnellen Glanz reibst du besser die Stiefel mit der Innenseite einer Bananenschale ein und polierst mit einem Baumwolltuch oder der Roßhaarbürste nach.

Spezielle Bürsten zum Schmutz-Entfernen, für’s Creme-Auftragen und zum Polieren bekommst Du HIER bei uns.

Lederpflege

Das Glattleder, das wir für die allermeisten Artikel verwenden, kann einiges ab. Es ist anschmiegsam, formtreu und zäh. Vielleicht lebt es sogar, denn es atmet, es kann sich ausdehnen, es kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben.

Es verdient, von Zeit zu Zeit gepflegt zu werden. Bei normaler Beanspruchung zwei Mal im Jahr einfach mit Lederfett dünn und sparsam einfetten. Ein paar Stunden nach dem Einfetten mit einem ganz weichen Tuch sanft polieren. Das ist alles.

Silikonöl kannst Du auch nehmen (sparsam!). Allerdings glänzt das Leder dann nach der Behandlung ein wenig.

Imprägnierspray wirkt zusätzlich wasser- und schmutzabweisend. Gleichmäßig aufsprühen, trocknen lassen und mit einem weichen Tuch nachpolieren.

Wenn Du mit Deinem Leder rumgesaut hast, kannst Du es mit handwarmem Wasser und Shampoo auswaschen. Trockne es locker hängend an einem luftigen Ort, nicht in der Nähe der Heizung, und fette es anschließend wieder ein. Häng es auf keinen Fall nass und schmutzig in den Schrank!

Dreckspritzer behandelst Du so wie solche auf Deiner Haut, mit warmem Wasser und einer milden Seife. Nicht zu fest reiben! Bei der Behandlung von Flecken einen feinen Schwamm benutzen und eher tupfen als reiben. Frische Flecken sofort mit einem saugfähigen Tuch entfernen.

Sollte der Schmutz noch so hartnäckig sein, lösungsmittelhaltige Produkte wie z.B. Terpentin, Fleckenentferner oder Benzin darfst Du niemals verwenden! Eiweißflecken mit nur leicht warmen Wasser behandeln. Hilft das nicht ausreichend, kaltes Sodawasser benutzen. Gegen Fettflecken hilft angeblich Eischnee. Und bei verschüttetem Likörchen kannst Du vorsichtig mit Spiritus nachhelfen.

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Bekleidung aus Leder

Bekleidung aus Leder

Bekleidung aus Leder

ist bereits beim Neanderthaler vor etwa 130.000 Jahren nachgewiesen. Waren es damals noch unbearbeitete Tierfelle, so wurden mit der Entdeckung des Feuers erste, primitive Gerbmethoden entwickelt, die das Material haltbarer machten. Die Erfindung der Nähnadel in der Altsteinzeit ermöglichte die Herstellung richtiger Kleidung. Von den alten Ägyptern ist ab 3.000 v.u.Z. eine Vielzahl von Gerbarten und damit auch eine Vielzahl verschiedener Leder überliefert. Das Gewerbe der Gerber war aber bis in die heutige Zeit wegen der Umweltbelastung und des Gestanks wenig geachtet. Kleidung aus Leder mußte zunächst robust und zweckmäßig sein.

Einfache Hemden und Westen aus gegerbtem Leder sind im europäischen Raum existieren vermutlich seit der Steinzeit und sind seit dem Hochmittelalter auch durch Abbildungen belegt. Die nordamerikanischen Indianer trugen ebenfalls Hemden aus Leder, die außer ihrer Funktion, den Oberkörper zu bedecken, mit den heutigen Lederhemden aber wenig gemeinsam haben. Die Schnitte sind durchweg schlicht und wenig körpernah. Im 17. und 18. Jahrhundert erscheinen im mitteleuropäischen Raum schlicht gegerbte knielange Lederhosen (Culottes) als Arbeitshosen für die einfache Bevölkerung. Aus diesen entwickeln sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts die verschiedenen Trachtenlederhosen des Alpenraumes. Nach heutigen Maßstäben genähte und geschneiderte Lederkleidung gibt es erst seit dem zwanzigsten Jahrhundert, als die Verbreitung entsprechend leistungsfähiger Nähmaschinen deren Herstellung in größerem Rahmen erlaubte.

Bekleidung aus Leder

Lederkleidung nach heutigen Maßstäben ist der aktuellen Mode nachempfunden. Durch geeignete Wahl des Leders kann man prinzipiell feinste Details der Verarbeitung kopieren. Da Lederkleidung aber vorwiegend in der Fetischszene verbreitet ist, die sich seit den späten sechziger Jahren in den USA und Westeuropa entwickelt hat, beschränkt sich ihr Einsatz auf eine überschaubare Kollektion an Schnitten, die sich auch in größeren Stückzahlen rationell fertigen lassen. Ware vom Schneider, wie es sie bei uns gibt, läßt unserer und Deiner Phantasie größeren Spielraum zur Entfaltung. Du merkst es an der Liebe zum Detail, die sich in allen unseren Produkten widerspiegelt. Laß Dich auf unseren Seiten von dieser Liebe inspirieren und solltest Du etwas nicht finden, frag’ einfach nach!

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Gerben von Leder

Gerben von Leder

Gerben von Leder

Bei der Gerbung werden eigentlich verderbliche Häute und Felle durch Aufnahme des Gerbstoffes in haltbares Leder umgewandelt. Der Gerbstoff bewirkt eine Vernetzung der Kollagen-Fasern des Leders und dadurch eine Fixierung des Eiweißes zu unlöslichen Formen, die gegen Abbau geschützt sind. Es gibt pflanzliche und mineralische Gerbstoffe. Die jeweiligen Gebrauchseigenschaften des Leders werden zum Teil durch die Art und Intensität der Gerbung, zum Teil auch durch die nachfolgende Zurichtung erreicht.

Unser Leder ist ausschließlich chromgegerbt und rückstandsfrei nachverarbeitet, so daß Du keine Sorgen bezüglich Allergien oder ähnlichem haben musst! Unser Leder ist PCP-frei und ist komplett kompostierbar. Für die allermeisten unserer Artikel benutzen wir ein Nappaleder – auch für Gürtel und Gurte.

Dieses mineralisch gegerbte und durchgefärbte Leder ist sehr langlebig. Blankleder hingegen ist pflanzlich gegerbt. Es hat nur noch einen sehr geringen Fett-Anteil von manchmal nur fünf Prozent. Darum läßt es sich gut prägen. Deswegen ist es aber auch vergleichweise hart und trocken. Dinge, die du direkt am Körper tragen wirst, Harnesse, Fesseln, Cockbänder etc. sollten niemals aus Blankleder hergestellt sein!

Unser Leder ist etwas Besonderes. Wir sind seit über 20 Jahren im Geschäft und wissen, was gut ist. Deshalb verwenden wir nur Leder, das nach den strengen deutschen Richtlinien gegerbt und nachbehandelt wurde. Das bedeutet z.B. für unser (chromgegerbtes) Rindnappa, daß im Leder kaum auswaschbare Zusatzstoffe nachweisbar sind. Die Mengen sind derart gering, daß selbst Personen mit Allergien auf Leder-Zusatzstoffe i.d.R. keinerlei Probleme bekommen. Wir verwenden für unsere Eigen-Produkte die folgenden Ledersorten:

–> Für Bikerjacken, Jeans, Breeches und andere Hosen und Shorts, sowie Arm- und Halsbänder, leichte Westen, Fesseln, Harnesse und Mützen: schweres, glatt glänzendes Rind-Nappaleder in 1,1 mm bis 1,4 mm Dicke.

–> Für unseren Leder Trainingsanzug, das Policestyle Oberhemd sowie für Masken, Boxer Shorts und Leder-Supporter: weiches, glänzend schwarzes Rindnappa »lambtouch« der Dicke 0,9 mm.

–> Für Halstücher und Lederkondome: feines, weiches und glänzendes 0,7 mm dickes Lammnappa.

–> Für Slings und unsere Clapper: 3,5 mm dickes und einseitig glänzendes Rinderhalsleder (Blankleder).

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Cockringe und Cockbänder

Cockringe und Cockbänder

Cockringe und Cockbänder: 15 mm breiter Cockring
15 mm breiter Cockring

Es gibt viele Gründe, einen Cockring zu tragen. Zuerst sieht’s mal einfach geil aus. Und dann ist da das Gefühl, Schwanz und Eier abgeschnürt zu haben. Der ausgeübte Druck fühlt sich an, als hätte ein anderer Dein bestes Stück in einem sehr persönlichen Griff. Cockringe – und bänder rufen härtere und längere Erektionen hervor. Sie stauen das Blut, indem sie seinen Rückfluß behindern. Und so mancher Mann berichtet, daß er mit Cockring einen viel intensiveren Orgasmus erlebt.

Es gibt einen Trick, den Cockring anzulegen und ihn wieder abzubekommen. So geht’s:
1. Ziehe zuerst Deine Sackhaut durch den Ring.
2. Laß danach Deine Eier durch den Ring flutschen.
3. Zuletzt drücke Deinen Schwanz hinunter und ziehe auch ihn durch den Ring.
Total einfach. Und um den Ring abzulegen, führe die drei Schritte in umgekehrter Reihenfolge durch, zuerst den Schwanz, dann die Eier und dann die Sackhaut aus dem Ring ziehen.

Cockringe und Cockbänder: An dieser Stelle ist ein Cockring doch immer ein hübscher Anblick, oder?
So kann es auch aussehen!

Es ist dabei SEHR WICHTIG, daß Du keinen zu engen Ring benutzt. Als groben Anhaltspunkt kannst Du mit einem Maßband an der Schwanzwurzel um Schwanz und Eier herum messen, das Ergebnis durch drei teilen und Du erhältst den Durchmesser des Cockringes, den Du brauchst. Nimm keine erheblich kleineren Ringe! Die Stories, die mein Lieblings-Krankenpfleger aus der Notaufnahme erzählt, sind da sehr ernüchternd…Sollte ein Ring sich doch als zu klein erweisen, wirst Du das schnell merken. Dann hilft nur noch viel kaltes Wasser, und mit Chance bleibt Dir der Gang zu Deinem Lieblings-Krankenpfleger erspart 😉

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Hanky-Code

Hanky-Code

Dieser Arsch mit dem blauen Hanky rechts sucht auch jemanden mit Riesenrohr

Wer das Hanky oder das Armband auf der linken Seite trägt, will mitteilen, daß er den sogenannten aktiven Part bevorzugt. Die Codierung von Links heißt also im Klartext »ich biete«. Trägt als einer ein Hanky in Senfgelb in der linken Gesäßtasche, darfst du davon ausgehen, daß er einen richtig fetten Schwanz zu bieten hat.

Der Hanky-Code ist eine Verschlüsselung, bei der bestimmte Farben bestimmte Vorlieben bedeuten.

Der Hanky-Code ist eine Verschlüsselung, bei der bestimmte Farben bestimmte Vorlieben bedeuten. Meistens wird dafür ein Taschentuch (in Englisch »handkerchief« oder einfach »hanky«) benutzt, das dekorativ aus der Gesäßtasche der Hose ragt. Ebenso informativ sind farbige Armbänder.

Um nicht naß zu werden, solltest du allerdings Senfgelb von Gelb unterscheiden können, auch in schummerigen Kneipen und bei Schwarzlicht.

Dementsprechend wäre die Übersetzung von Rechts »ich suche«, »bin in dieser Beziehung passiv«. Unser senfgelbes Hanky bedeutete in der rechten Tasche also, daß er jemanden mit Riesenrohr sucht.

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Veganes Leder

Mike Gorden: Veganes Leder

»Vegan« scheint das neue »Bio« zu werden. Alles muß jetzt auch in einer veganen Version zu bekommen sein. Auch wenn das – wie bei Leder – einer Quadratur des Kreises gleichkommt.

Zur Begriffsklärung sagt Wikipedia: »Vegan lebende Menschen meiden entweder zumindest alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs oder aber die Nutzung von Tieren und tierischen Produkten insgesamt. Ethisch motivierte Veganer achten zumeist auch bei Kleidung und anderen Gegenständen des Alltags darauf, dass diese frei von Tierprodukten und Tierversuchen sind.«[1]

Leder ist nun per se ein tierisches Produkt. So ganz erschließt sich mir nicht, warum ein nach veganer Ethik lebender Mensch überhaupt das Bedürfnis verspürt, sich in ein tierisches Produkt zu kleiden, das aber auf keinen Fall tierischem Ursprungs sein darf. Für mich persönlich wäre das ein unlösbarer Widerspruch und ich würde – wäre ich ein Veganer – ganz auf die Nutzung von Leder verzichten.

Zum Glück bin ich das nicht, denn dann müßte ich in Konsequenz sofort meinen Beruf aufgeben 😉

Nun gibt es aber findige Geschäftsleute, die hier dennoch einen Markt sehen und etwas verkaufen, das sich »veganes Leder« nennt. Schauen wir uns mal genauer an, was sich dahinter verbirgt:

Veganes Leder: Die Quadratur des Kreises

»Veganes Leder« ist natürlich kein Leder. Sonst wäre es ja tierischem Ursprungs. Es handelt sich also um Kunstleder. Dieses hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Es ist im Gegensatz zu echtem Leder problemlos in der Maschine waschbar. Es ist preiswert und es sieht schick aus.

Für schwierig halte ich die Etikettierung als »vegan« jedoch aus umweltethischen Gründen; bestehen die Ersatzstoffe doch meist vollständig oder teilweise aus Kunststoffen wie Polyvinylchlorid (PVC) und Polyurethan (PU) inklusive einer für die Erreichung der Gebrauchseigenschaften benötigten Menge an Weichmachern.[3] Mit der Verwendung von Kunststoffen tut man der Umwelt keinen Gefallen. Ebenso wie beim Gerben von Leder wird auch bei der Kunststoffherstellung aus Erdölprodukten mit giftigen Chemikalien gearbeitet und die Materialreste belasten nach dem Gebrauch jahrzehnte- bis jahrhundertelang die Umwelt, bis sie vollständig abgebaut sind.

Ich bezweifle, daß das dem Ursprungsgedanken einer nachhaltigen Lebensweise auch nur nahe kommt. In Konsequenz ist auch Kunstleder per se nicht »vegan« und die Bezeichnung als »vegan« ist nichts als Marketinggeklingel. Der Begriff »veganes Leder« ist wegen der Normen für die Kennzeichnung von Leder und Lederprodukten im übrigen gar nicht zulässig und damit abmahnbar.[2]

Quellen:
1) Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus
2) Leder-Info.de – http://www.leder-info.de/index.php/Veganes_Leder
3) Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Kunstleder.

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1993: HML-Wie alles begann

HML-Wie alles begann

HML-Wie alles begann

Die Geschichte eines der ältesten Webshops Deutschlands

Auch wenn ich die Verkäufe meiner Bücher durchaus zufriedenstellend finde: Ein Jungschriftsteller in meinem Alter benötigt einen Broterwerb.

Ich brüste mich nun des öfteren damit, einen der ältesten Online-Shops Deutschlands zu führen und will Dir heute die Geschichte dazu erzählen.

Sie beginnt Anfang der Neunziger. Ich lag in den letzten Zügen meiner Doktorarbeit und hatte bereits die Illusion verloren, daß die Welt außerhalb der Universität auf einen Chemiker wie mich nur gewartet hätte.

Frank, mein damaliger Partner, kaufte sich 1993 eine Nähmaschine, einiges Zubehör und begann, selbst Gürtel aus Leder herzustellen. Er hatte vor, deren Zugfestigkeit zu erhöhen, denn einfache Ledergürtel leiern bei längerem Tragen schnell aus.

Nach einigen Versuchen mit geschnittenen Gürteln aus dicken Rindernacken kam er auf die Idee, ein dünneres Schuhoberleder zu nehmen und es mehrlagig zu verkleben. Der Erfolg war bombig. Einige der damals genähten Gürtel tragen wir heute noch.

und einige der damals mit Nieten besetzten Gürtel hängen heute noch im Shop…

Das war seine Geschäftsidee. Ich war Feuer und Flamme und fing an, die genähten Gürtel mit verschiedenen hübschen Nieten zu besetzen. Das trug man damals so. Leider flaute diese Mode schnell ab. und einige der damals mit Nieten besetzten Gürtel hängen heute noch im Shop…

Franks Geschäftsidee wurde dennoch schnell zu unserer Geschäftsidee und ich stürzte mich in meiner Freizeit mit Feuereifer in die Arbeit. Ich belegte einen Nähkurs an der Volkshochschule, aber das ist eine andere Geschichte. Wir erweiterten unser Produktspektrum, denn mit unserer neuen Verarbeitungsweise ließen sich nicht nur Gürtel viel dauerhafter herstellen, sondern auch Armbänder, Hosenträger, Portemonnaies und Schultergurte.

Frank und ich standen schon immer der Fetisch- und BDSM-Szene nahe und so ergab es sich, daß wir auch Halsbänder, Hundeleinen, verschiedene Fesseln für Hände, Füße und andere Körperteile, Harnesse für den Körper und kleinere Geschirre für die edleren Teile in unser Sortiment aufnahmen.

Wir posteten fleißig in den damaligen sozialen Medien, sprich: Fetischtreffen und Mundpropaganda. Schon im ersten Jahr zeigten uns die Umsatzzahlen, daß wir einen Nerv getroffen hatten und Frank meldete Gewerbe an.

Ungeachtet dessen, daß er durchaus qualifizierte Sattlerarbeit ablieferte und das noch heute tut, mußte er das Gewerbe mangels fehlendem Meistertitel »Flickschusterei« nennen. »Herstellung von Gürteln und Armbändern aus Leder« steht seitdem in seinem (und später auch in meinem) Gewerbeschein.

Frisch von der Universität brachte ich Mitte der Neunziger eine neue Geschäftsidee in unsere – mittlerweile gemeinsame – Firma ein: Wir standen dort nämlich über einige Akademierechner mit einem seltsamen Netzwerk in Verbindung, in dem man Dienste wie »WWW«, »Archie«, »Gopher« und »e-Mail« zur Kommunikation und zum Auffinden von Informationen nutzen konnte. Gesteuert wurde das über eine revolutionäre, neue Software namens »Netscape 2.0«.

Schon längere Zeit gab es Bestrebungen, diese Dienste nicht nur den Universitäten, sondern auch der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. In den Neunzigern nahm diese Entwicklung dann Fahrt auf. Ich kaufte ein Modem mit sagenhaften 2.400 Baud (nach heutigen Maßstäben etwa 0,002 MBit), lernte den Hayes Befehlssatz, wählte mich damit in das Datex-P Netz der Telekom ein und stürmte in dieses neumodische Internet.

Alles, was man damals ansehen konnte, lief folgendermaßen ab: Seite aufrufen und Kaffee kochen gehen. Wenn man später mit dem Becher zurückkam, konnte man mit Glück bereits die ersten Inhalte sehen. Glücklicherweise wurde Bremen 1994 ISDN Testregion. Seitdem ging der Seitenaufbau zügiger vonstatten und man hatte ein echtes Surferlebnis. Sofern der Seitencode überschaubar und die Bilder hübsch klein gerechnet waren.

Im Jahre 1997 verlor ich mein Herz an René. Der smarte Schweizer arbeitete in einer Zürcher Firma, die Webspace kommerziell zur Verfügung stellte. Seinen Überredungskünsten ist es zu verdanken, daß ich die Domain hm-leder.com registrierte und uns beim damaligen Rainbow-Net Webspace für einen Shop anmietete.

Olaf, ein lieber Freund, schrieb mir ein kleines Javascript für den Warenkorb und wir setzten zusammen eine Reihe statischer Seiten in HTML für unsere Produkte auf. Mehr brauchte es seinerzeit nicht.

HM-LEDER Webshop ab 1997
HM-LEDER Webshop ab 1997 (hier klicken zum surfen)

Die Domain gehört mir schon lange nicht mehr und wurde zunächst durch hm-leder.de, später durch hml-fetish.com und jetzt durch hml-fetish.de ersetzt. Die Überreste dieses Shops kannst Du aber noch im Archiv des Internets einsehen. Der Shop lief damals selbstverständlich auch offline, so daß ich ihn anstatt eines gedruckten Kataloges auf CD versenden konnte. Kennst du CDs noch? Diese silbernen Scheiben…

Das quietschbunte Layout in Frames entsprach meinem damaligen Geschmack. Ich habe seitdem glücklicherweise dazugelernt.

Du kannst Dir das originale Surferlebnis durch klicken auf die Bildunterschrift verschaffen. Nur bestellen geht nicht mehr. Es wäre ein immenser Aufwand, den Shop an die heutige Gesetzgebung anzupassen. Der gesamte Webshop inklusive Skripten und Bildern ist übrigens nur 20 Megabyte groß! Heutzutage lädst Du diese Datenmenge bereits herunter, wenn Du nur die Startseite von Facebook aufrufst.

Frank hielt damals nicht viel von meinen Aktivitäten im Internet. »Du verzettelst Dich. Das bringt doch nie was.«, durfte ich mir öfter anhören. Diesmal lag ich allerdings richtig. Schon im Jahre 2.000 überstiegen die Einnahmen aus dem Webshop die Umsätze im Laden deutlich und seitdem ist es unsere Haupteinnahmequelle. Klassischer Postversand mit schriftlichen oder telefonischen Bestellungen kommt heute kaum noch vor.

Seit 2.000 führe ich den Webshop auch allein. Frank produziert weiter fleißig spannende Sachen und ich verkaufe sie, aber nicht mehr unter einem gemeinsamen Dach. Gelegentlich küßt mich auch die Muse und ich erfinde selbst etwas neues. So habe ich beispielsweise das Ponygeschirr für zweibeinige Ponys entwickelt und das Kondom aus Leder. Klingt exotisch, lockt aber Kunden aus der ganzen Welt in meinen Webshop.

Der selbstgebaute erste Webshop hat knapp zehn Jahre gehalten. 2006 wechselte ich auf OSCommerce, einen Shop von der Stange, und 2015 wieder auf einen selbst geschriebenen Shop, der seitdem unter https://www.hml-fetish.com erreichbar ist.

In meinen Hoch-Zeiten Anfang der 2.000er beschäftigte ich zwei festangestellte Vollzeitkräfte und mehrere Aushilfen. Später – nach unerfreulichen Erlebnissen mit Mitbewerbern – gingen die Umsätze zurück. Glücklicherweise gehen mir aber die Geschäftsideen nicht aus. So gesellten sich im Verlauf der Jahre HML Apartments (Ferienwohnungen im Stadtteil) und der HML Verlag (Science Fiction, Thriller, Krimis und mehr) dazu.

In diesem Sinne: Bleib gespannt!

Mike Gorden

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PrEP bzw. Präexpositionsprophylaxe

PrEP bzw. Präexpositionsprophylaxe (Artikel von Mike Gorden)

PrEP bzw. Präexpositionsprophylaxe

bezeichnet die vorbeugende Einnahme eines Medikaments gegen eine Krankheit, bevor man sich bewußt in eine Situation begibt, in der man sich mit eben dieser Krankheit anstecken kann. Für einen Seuchenarzt in einem Malariagebiet ist das eine geniale Lösung.

Begrenzten Sinn macht diese Präventivmaßnahme auch in der HIV Prävention. Allerdings ist eine vorbeugende Therapie derzeit nicht sicherer als die konsequente Einhaltung der Safer Sex Regeln[1]. Daher stellt die PrEP auch keine grundsätzliche Verbesserung in der HIV-Prophylaxe dar, sondern lediglich eine weitere Säule in der Prävention.

Es geht bei der Idee dieser HIV-PrEP nicht darum, Barebacking hoffähig zu machen. Sie ist aber eine Möglichkeit, um sich als sexuell aktive Person bestmöglich und selbstbestimmt vor einer Ansteckung durch HIV zu schützen. Mehr kann und soll sie nicht leisten. Sie ersetzt nicht die persönliche Auseinandersetzung mit der Problematik. Sie sollte außerdem nur unter ärztlicher Begleitung und in Kombination mit regelmäßigen medizinischen Checks auf Nebenwirkungen der Medikamente und eventuelle Infektionen mit anderen sexuell übertragbaren Keimen erfolgen. Sie ist zudem auf Dauer angelegt, d.h. die Tabletten müssen regelmäßig über einen längeren Zeitraum genommen werden, um zu wirken und sie kosten Geld.

Der Umgang mit diesem Thema kann heikel sein. Wenn eine Plattform hier (vielleicht aus Personalmangel) nur Informationen breitest möglich über das Internet verteilt, suggeriert sie den Empfängern der Information möglicherweise eine Sicherheit, die es nicht gibt und nicht geben kann. Man muß mit jedem Betroffenen intensiv reden und ihm die Konsequenzen seiner Handlungen klar machen. Jeder, der diese Informationen unreflektiert aufnimmt und als Freibrief auffaßt (à la »PrEP ist wie eine Kopfschmerztablette, die man mal zum Ficken nimmt und alles ist gut.«), gefährdet sich und andere!

Meine Sorge ist, daß eine unzureichende Aufklärung des betroffenen Personenkreises über die Möglichkeiten und Grenzen einer PrEP das Grundproblem sexuell übertragbarer Krankheiten nicht löst, sondern verschlimmert. Es gibt genügend dieser Krankheiten, gegen die man sich nicht mit einer PrEP schützen kann und die sich im Gefolge der PrEP in der Szene mittlerweile wieder stark ausgebreitet haben.[5] Von den körperlichen Nebenwirkungen der verwendeten Wirkstoffe und der mit einem flächendeckenden Einsatz der PrEP provozierten Verbreitung truvadaresistenter HIV-Stämme (ja, die gibt’s!) einmal ganz abgesehen[2, 4].

Antibiotika waren einmal eine wirksame Waffe gegen Infektionskrankheiten. Solange, bis die Leute anfingen, sie an ihr Vieh zu verfüttern. Die HIV-Prophylaxe könnte leicht einen ähnlichen Verlauf nehmen, wenn man damit weitermacht, retrovirale Medikamente flächendeckend und ohne eine präzise Kontrolle einzusetzen. Es gibt mittlerweile resistente Stämme gegen alle gängigen HIV-Medikamente. In Konsequenz dessen könnte es in der HIV Therapie zu einer ähnlichen Situation kommen, wie sie bei der Bekämpfung herkömmlicher Infektionskrankheiten mit Antibiotika bereits traurige Realität ist. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Wirkstoffklassen (bei Antibiotika sind seit Jahrzehnten keine neuen mehr entdeckt worden) und das Auftreten multiresistenter Erreger ist heute ein zentrales Problem in der Therapie.[3]

Noch wirken die zur Verfügung stehenden Wirkstoffklassen in der HIV Therapie (zumindest als Kombinationspräparat) zuverlässig (sofern man sie verträgt). Durch die PrEP werden aber die zentralen Waffen in der HIV Therapie, nämlich retrovirale Medikamente, stumpf gemacht! Wir können nur hoffen, daß die Konsequenzen beherrschbar bleiben.

Ich persönlich finde: Eine PrEP ersetzt keinen Safer Sex. Sie ergänzt ihn nur. Und ich meine: Solange wir nicht jedem einzelnen im persönlichen Gespräch sagen, worauf er sich mit einer vorbeugenden Therapie einläßt (s.o.), schicken wir ihn in eine Grauzone, in der er höllisch aufpassen muß, um sich nicht strafbar zu machen.[2]

Auch wenn sich in den letzten Jahren da medikamentös einiges getan hat, ändert das nichts an der Aktualität dieses Artikels.


Quellen:
1) Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Präexpositionsprophylaxe
2) IwwIt.de – http://www.iwwit.de/blog/2016/03/hiv-trotz-prep-interview/
3) Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotikum
4) Out.com – https://www.out.com/news-opinion/2018/10/09/sixth-case-man-contracting-hiv-while-adhering-prep-confirmed
5) Deutschlandfunk Kultur: https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschlechtskrankheiten-die-rueckkehr-von-syphilis-und.976.de.html?dram:article_id=418123